Donnerstag, 9. Oktober 2014

Laufend durch den Winter- Tipps für die kalte Jahreszeit

Hurra, hurra der Oktober ist da! 
Auf sozialen Netzwerken werden bunte Blätter, Kürbisse und Kuscheldecken gefeiert, wie zu keiner anderen Zeit des Jahres. Doch der Oktober wird auch geliebt, weil er als der letzte warme Monat des Jahres gilt. Im November wird es dann schon ungemütlich kalt und regnerisch, vielleicht schon der erste Schneefall und immer weiter sinkende Temperaturen, bis dann im Dezember endgültig Winter und es einfach nur kalt ist. 
Für ambitionierte Läufer ist der Winter, ebenso wie die Sommermonate Juli und August, eine besondere Herausforderung. Zum ersten die Motivation zu finden überhaupt aus der Tür zu gehen, wenn es kalt und ungemütlich ist, ist für viele schon sehr schwer. Doch dann auch noch nicht hin zu fallen, sich nicht zu erkälten und nicht angefahren zu werden in der Dunkelheit ist unglaublich wichtig, um gut durch den Winter zu laufen. Da ich ein Fan der Worte „preperation is everything“ bin, möchte ich euch jetzt schon zeigen, wie ich im letzten Jahr gut durch die kalte Jahreszeit gekommen bin. Auch dieses Jahr wird im Winter gelaufen (hoffentlich etwas mehr als im vergangenen Jahr), da im März der Vattenfall Berlin Halbmarathon auf mich wartet.



Herausforderung 1:
Die Kälte

Bei längeren Läufen kann man leicht trotz der körperlichen Betätigung auskühlen. Besonders die Nieren und Lungen müssen geschützt werden, ebenso wie die Gliedmaßen. Um Verletzungen zu vermeiden, muss im Winter mehr Wert auf die Aufwärmung gelegt werden. Dazu mache ich meistens vor dem Lauf leichte Mobilisationsübungen und bereite die Gelenke mit Kniebeugen, Schulterkreisen und Beinkreisen auf die bevorstehende Belastung vor. Auch wenn ihr dann los lauft, versucht erst etwas langsamer zu laufen, bis Euch warm wird.
Perfekt angezogen ist man, wenn man beim Herausgehen leicht (ich betone LEICHT) fröstelt. Dann kann man davon ausgehen, dass man beim Laufen dann auch nicht zu doll Schwitzt, wenn man dann richtig los legt. 
Ich rate dabei immer zum Zwiebellook, also viele dünne Schichten übereinander.
Meine Schichten sehen bei kühlem Wetter unter zehn aber über null Grad wie folgt aus: atmungsaktives Sport- Top/ T- Shirt, atmungsaktives Langarmshirt, dünne Laufjacke und Thermohose. Ich schütze meinen Rumpf besonders, da ich seeehr zu verkühlten Nieren neige. Solltet ihr beim Laufen feststellen, dass Euch zu warm ist, zieht ihr halt die oberste Schicht aus und bindet Euch die Jacke um die Hüfte.
Meine Schichten bei kaltem Wetter unter null Grad: atmungsaktives Sport- Top/ T- Shirt, atmungsaktives Langarmshirt, dünne Laufjacke, dickere Laufjacke (zum Beispiel Softshell), Thermounterhose/ Thermostrumpfhose/ dünne atmungsaktive Tight und Thermolaufhose. Hinzu kommen Laufhandschuhe und einen Loopschal/ Kälteschutzkragen, welcher Hals und Nase schützt und hilft, dass die Luft, welche in die Lunge strömt, nicht all zu kalt ist. 
Das ist alles von Person zu Person anders. Die einen Laufen dazu noch gern mit Mütze oder Stirnband, andere haben gern noch eine Luftpolsterweste an um den Rumpf noch mehr zu schützen. Andere brauchen nicht so viel Schutz und lassen die dünne Laufjacke weg. Das müsst ihr einfach ausprobieren.
Wichtig ist auch, dass die Füße nicht nass und somit kalt werden. Einige laufen daher im Winter mit Skisocken (mir persönlich passen damit meine Schuhe nicht mehr) und werde mir daher ein paar wasserdichte Schuhe anschaffen, wie etwa die Shild Modelle von Nike. Damit solltet ihr gegen die Kälte gut gewappnet sein.

Herausforderung 2:
Die Dunkelheit

Der Winter wird ja auch die dunkle Jahreszeit genannt, da es erst spät hell und früh wieder dunkel wird. Wer also in einem 9-to5- Job tätig ist, hat keine andere Wahl, als in der Dunkelheit laufen zu gehen. 
Doch mit der Dunkelheit ist das so seine Sache, mein größtes Problem ist es, dass ich nichts sehe, ich bin nämlich in der Dämmerung schon fast blind und habe sehr sehr große Probleme bei schlechten Lichtverhältnissen zu sehen.
Meine erste Strategie dazu: bekannte Strecken nehmen! Strecken, welche im Sommer bei Nachtläufen gut beleuchtet waren, werden es auch im Winter um 18 Uhr sein. Falls ihr Euch da nicht sicher seid, Fahrt die Strecke vorher mal entweder mit dem Fahrrad oder Auto ab (man muss ja keine Extrafahrt machen, sondern einfach zum Beispiel nach dem Einkauf einen kleinen Umweg zur Lieblingsstrecke machen und nachsehen, ob dort Laternen stehen). Mit Strecken experimentieren lieber für den Frühling aufheben oder an einem Urlaubstag im hellen austesten, nicht nur ob Laternen da stehen, sondern auch auf Besonderheiten im Weg achten wie Stufen, Wurzeln, Steine etc.
Wenn Euch das jedoch zu unsicher ist, empfehle ich Euch den  Kauf einer Stirnlampe. Ich besitze leider noch keine also kann Euch da kein bestimmtes Modell empfehlen, will das aber diesen Winter nachholen. Empfohlen wurde mir eine Lampe die das Licht weit Streut und nicht nur einen dünnen Lichtstrahl wirft. Sollte ich mich für ein Modell entschieden haben, lasse ich Euch das wissen!
Euch muss auch bewusst sein: wenn Ihr nichts sehen könnt, dann werdet ihr auch nicht gesehen. Ich empfehle daher an mindestens zwei Stellen des Körpers Reflektoren zu tragen. Die meisten Laufschuhe sind zum Glück schon mit kleinen Reflecktoren ausgestattet, welche auch von weitem gut durch das Auf und Ab die Laufbewegung zeigen. Diese sind jedoch sehr klein und da sie so nah am Boden sind, könnten sie auch mit einem Tier verwechselt werden. Daher empfehle ich immer noch Reflektoren am Rumpf, etwa durch Bänder um die Oberarme oder auch großflächige Reflektor-Jacken und -Westen. Ich besitze zwei davon, eine von Nike (Flash Jacket) und eine von H&M (letzte Saison). Vom Effekt her nehmen sich beide Jacken eigentlich nichts. Jedoch gibt es erhebliche Preis und Qualitätsunterschiede bei dem verarbeiteten Stoff und da müsst Ihr entscheiden worauf es Euch ankommt!
Für mich das wichtigste in der Dunkelheit: nicht allein laufen! Ich bin ein waschechter Angsthase und sehe in jedem Schatten jemanden der mir auflauert und so macht laufen einfach keinen Spaß. Mein Schockmoment beim letzten Lauf im Dunklen: meine Laufbegleitung und ich sind an einem Bach entlang gelaufen, Bäume links und rechts ebenso wie Laternen, also soweit alles gut. Auf einmal sagt sie „Oh Gott hast du die zwei schwarz gekleideten Leute da hinter dem Baum gesehen? Naja, wir sind eh schneller“ und das war kein Scherz! Es gibt echt verrückte Leute da draußen! Und besonders im Winter kurz vor oder nach Weihnachten ist die Verzweiflung und Geldnot häufig besonders groß. Also lieber eine Freundin, den Mann oder den Familienhund mitnehmen! Also: Obacht!

Herausforderung 3:
Die Glätte

Glätte muss im Winter nicht unbedingt mit festgetretenem Schnee zu tun haben. Genau wie für Autofahrer ist auch für Läufer Blitzeis besonders gefährlich, da sich die feuchte Luft als Eis unbemerkt auf der Straße niederschlagen kann. Blaue Flecken sind da noch die geringsten Verletzungen und die Möglichkeiten gehen hoch bis zu Bänderriss, komplizieren Brüchen oder Kopfverletzungen!
Ich (mal wieder der alte Angsthase) laufe bei extremer Glätte gar nicht!
Meine Tipps für Euch sind trotzdem: ein Schuh mit tiefem Profil hilft! Des weiteren haltet Euch von Betonwegen fern (wenn dann eh nur dort wo gestreut ist!) und weicht eher auf Waldwege und ähnliches aus, da dort durch den unregelmäßigen Boden nur schwer eine glatte Eisfläche entstehen kann.
Wenn ihr besonders hardcore seid und trotzdem nur Laufen wollt, überlegt Euch, ob mit Spikes laufen für Euch in Frage kommt.


Für alles gilt: niemand zwingt Euch bei diesen Bedingungen Höchstleistungen zu vollbringen!
Für mich persönlich gilt es hauptsächlich meine Leistung zu halten und vielleicht minimal zu steigern.

Ich hoffe Euch hat dieser Eintrag geholfen und ihr seid nun fit für den Winter

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Eierkuchen, Pfannkuchen, Pancakes- lecker und gesund!

Was wäre ein Feiertag ohne ein tolles ausgiebiges Frühstück? Nur halb so schön ,richtig!

Vor einigen Tagen habe ich ein neues Eierkuchenrezept (ja, man nennt die hier in Berlin so) ausprobiert und fand es großartig!

Man nehme:

100g Haferflocken
2 Eier
150ml Milch (ich habe Sojamilch genommen)

Zuerst wird es laut! Um ein gesundes Mehl herzustellen, kommen die Haferflocken in einen Mixer und werden zerschreddert bis ein immer noch recht grobes Mehl entsteht. Dabei musste ich ab und zu mit einem Löffel umrühren (im abgeschalteten Zustand wohl bemerkt), damit auch alle Flocken erreicht werden, bei mir hat das ganze etwa 5 Minuten gedauert, also Geduld.
Ist das geschafft, werden nur noch die Milch und die Eier hinzu gefügt und fertiiiiig. Nicht wundern, wenn der Teig erst noch etwas flüssig wirkt. Die Haferflocken quellen noch etwas auf.
Ich mache meine Eierkuchen gerne geschmacksneutral und peppe sie dann entweder herzhaft oder süß auf. Wenn Ihr sie aber lieber süß mögt, fügt gern noch etwas Whey oder Süßungsmittel Eurer Wahl hinzu, wenn Ihr es eher herzhaft liebt, mischt etwas Reibekäse unter den Teig.

Dann eine Pfanne mit etwas Kokosöl einfetten und den Teig backen. Guten Hunger!

Hier noch zwei Möglichkeiten die Eierkuchen noch leckerer zu machen:

Süß:
Mischt einfach etwas Naturjogurt mit TK- Beeren und Agavendicksaft und verteilt immer 2-3 EL dieser Mischung zwischen die Eierkuchen.

Weitere Möglichkeiten: Waldenfarms Sirup, Erdnussbutter, Proteinquark




Herzhaft:

Bestreicht den Eierkuchen mit Frischkäse, belegt in mit etwas Lachs und rollt ihn auf. Nach dem Zusammenrollen einige Zahnstocher durch die Rolle stechen und so zerschneiden, dass in jedem Häppchen ein Zahnstocher steckt.

Ich hoffe sie schmecken Euch genau so wie mir! Wenn Ihr sie nachkocht (backt? brät? keine Ahnung!) tagt mich gerne mit @idaeichel auf instagram und sagt mir Eure Meinung zu dem Rezept.

Kussi Eure Adrienne

Dienstag, 30. September 2014

Der Sunsetrun von Nike ohne Sonne aber mit ganz viel Feuer, Action und Kuschelstimmung

Hallo ihr Lieben,

vor einigen Tagen habe ich mich für den Nike Sunset Run auf Facebook angemeldet und mich direkt darauf gefreut. Als ich dann einen Tag vorher den Wetterbericht gecheckt habe, wurde ich dann sehr traurig: 60% Regenwahrscheinlichkeit am Abend. Na super, Sunsetrun ohne einen einzigen Sonnenstrahl, dafür schön durchnässt, am Besten noch irgendwelche Planks auf nassem Boden oder ähnliche Späße. Aber ich bin ja nicht aus Zucker und war auch einfach zu neugierig was noch passiert, da der Run unter dem Motto "Wenn du den Sprung wagst, ohne lange nachzudenken- sei dabei!" stand.
Am Freitag um 15 Uhr hieß es dann: schnell im Büro umziehen, ab zum Bus und die neuen Mädels aus meiner Laufgruppe treffen (hat immer ein bisschen was von Blind Date :D), um schon zusammen zum Nike Store in der Tauenzinstraße zu fahren, denn um 16:30 sollte das Event schon losgehen.
Dort angekommen wurde gerade noch die Anmeldung, die Garderobe und die Fotobox (macht doch immer Spaß oder?! :D) aufgebaut, also schauten wir noch schnell, was der Sale so zu bieten hatte.

Langsam füllte sich der Store mit Mädels in bunten Laufschuhen, alle mit dem selben gespannten Ausdruck im Gesicht. Was passiert wohl? Irgendetwas mit einem Sprung! Worte wie Bungeejumping oder Base Flying gingen durch den Raum, doch keiner hatte irgendeine Ahnung.
Doch dann ging es los. Jede erhielt ein weißes Shirt, welches  mit dem Motto bedruckt war und es kam eine Durchsage: "Wir gehen jetzt alle raus und nehmen dann den Bus!" Bus? Ernsthaft Bus? Ich dachte wir laufen?
                                                                                                             Photo by Nike

Naja, auch gut, das wird schon durchdacht sein, so waren meine Gedanken. Doch spätestens als ich den Bus oder besser gesagt die Busse von weitem sah, wurden wir alle ganz kribbelig und haben uns nur noch gefreut. Jedes Fenster war mit bunten Motivationssprüchen beklebt und das allseits beliebte JUST DO IT durfte auch nicht fehlen. Als jeder einen Sitzplatz gefunden hatte ging sie los die wilde Fahrt.

                                                                                                                                                      Photo by Nike




Einige Impressionen aus dem Inneren des Busses

Oh ja, busfahren in der Berliner City ist nicht immer ein Spaß! Stop and Go in der Rush Hour bei zugeklebten Fenstern und ohne die kleinste Ahnung, wo es hingeht und wann der Bus bremst oder anfährt, lösten bei mir eine leichte Übelkeit aus. Nach circa der Hälfte der Fahrt kam zum Glück eine super Ablenkung in den oberen Bereich unseres Doppelstockbusses gestolpert: 2/3 der Band Rider's Connection. Die fröhlichen, berlinernden Herren haben uns mir ihrer Mischung aus Akustikgitarre, Schmusestimme und Beatbox ordentlich eingeheizt, mit Klassikern wie "Ring on Fire" oder "Ich wär so gern wie du" aus dem Dschungelbuch.


Rider's Connection

Die lustigste Situation war, als die beiden uns Mädels, die schon die ganze Zeit gerätselt und durch die Schlitze in den Fenstern geschmult haben, um heraus zu finden, wo wir denn sind, ausgeplaudert haben, dass es zur Insel der Jugend ging! "Oda solltn wir dit nich sagen?" Und damit war klar: unser 7,5 km Lauf ging entlang der Rummelsburger Bucht. Ein Heimspiel also, da diese wunderschöne Route um die Halbinsel Stralau herum sowohl zu den meist belaufenen Strecken Berlins zählt, als auch sehr nah an meinem Wohnort liegt.
                                                                                                             Photo by Nike

Nach einem kurzen Warm Up startete der Lauf und ich merkte schnell, wie unfit ich während meiner krankhietsbedingten Pause geworden bin. Unglaublich wie schnell das geht! Nach etwa 2,5 km bekam ich kaum noch Luft und mir wurde erneut schlecht, sodass ich nur noch gegangen bin und etwa eine Hälfte der Strecke auf der Insel abkürzen musste. Leider habe ich dadurch DAS Highlight des Laufs verpasst. Den Sprung nämlich! Dieser war aber nicht aus der Höhe, wie viele vermutet haben, sondern über Feuer! Ich war echt etwas traurig, als ich mich, nachdem ich meine Abkürzung nur gegangen bin, der Gruppe auf die letzten 2 Kilometer wieder joggend angeschlossen habe, aber wenn der Körper nicht kann, dann muss man es ja auch nicht übertreiben.

                                                                                                             Photo by Nike

Glücklicherweise war das noch lange nicht das letzte Highlight des Tages. An einem Verlassenen Gebäude, warteten einige (sorry) scharfe Kerle auf uns und beeindruckten sogar eingefleischte Sportler mit Sprüngen über eine Gruppe von 20 Mädels, Saltos und lustigen Tanzeinlagen. Nike weiß halt was Frauen mögen!


                                                                                                             Photo by Nike
                                                                                                             Photo by Nike

Und noch immer war unser Run nicht zu Ende. Nach einem weiteren Kilometer erreichten wir unser Ziel und ich konnte kaum wegschauen. Eine wunderschöne Location, geschmückt mit Fackeln und angestrahlten Bäumen, wo bereits Getränke, Müsliriegel und Wraps, sowie Decken und Handtücher auf uns warteten.


Nach dem Essen, Trinken und Aufwärmen wartete eine Fotobox der anderen Art auf uns: diesmal wurde das Foto im Bocksprung geschossen, was in mir Horrorvisionen auslöste (ich kann das einfach nicht und habe immer freiwillig meine 5 abgeholt) und daher meinen sportlichen Begleiterinnen den Vortritt gelassen und bewundert wie eine nach der anderen über den Bock gesprungen ist, als wär es nichts!



                                                                                                             Photo by Nike

 Mein Liebling war dann eher die Telefonzelle, welche auch für schöne Fotos einlud.
Das letzte (und auch schönste) Highlight des Abends war ein kleines Konzert mit Elif, welche nicht nur eine großartige Sängerin, sondern auch begeisterte Läuferin ist. Besonders schön war dabei die Stimmung, welche entstand, als sie über die Entstehungsgeschichte einiger Songs sprach und nicht nur sie, sondern auch wir anderen vor der Bühne einen Klos im Hals hatten.

                                                                                                              Photo by Nike

So standen wir da, in Decken gekuschelt, einen Drink in der einen und eine Wunderkerze in der anderen Hand, neben Fackeln und Heizpilzen, leichter Nieselregen von oben und Elifs wunderschöne Stimme, welche zugleich sanft und kraftvoll ist, vor uns. Die Atmosphäre war einfach perfekt und ein toller Abschluss dieser insgesamt sehr runden Veranstaltung, welches eindeutig von den Events, welche ich bisher mit gemacht habe, das schönste war.
Vielen Dank dafür Nike!

                                                                                      Photo by Nike

Montag, 22. September 2014

Wiedereinstieg in den Sport nach einer Krankheit

Wer richtiger Sportler ist, kriegt schon bei dem bloßen Gedanken daran, mehrere Wochen keinen Sport machen zu dürfen Hummeln im Hintern und wird ganz unruhig. Nicht nur für das Aussehen des Körpers, als auch für das körperliche und seelische Wohlbefinden ist Sport für viele essenziell.

Doch warum ist Sport treiben bei Krankheit verboten, wenn es doch sonst so gesund ist?

Alle Sportarten regen das Herz- Kreislauf- System und damit die Durchblutung der Muskulatur an und durch den daraus resultierenden erhöhten Sauerstoffverbrauch auch die Herzschlagfrequenz. Für einen gesunden Körper wird das Herz dadurch trainiert, und leistungsstärker gemacht. Bei einem kranken Körper jedoch wird das Herz- Kreislauf- System durch etwa Fieber bereits so stark beansprucht, dass jede weitere Belastung dem Körper schadet. Sport kann die Viren dazu anregen sich weiter im Körper zu verbreiten. Schwerwiegendste Folge davon kann eine Herzmuskelentzündung sein, welche in den schlimmstes Fällen zur einer lebenslangen Beeinträchtigung im Training führen kann oder sogar zum Tod. Empfohlen wird bei Fieber eine Sportpause von mindesten einer Woche nach Abklingen des Fiebers.
Bei manchen Krankheiten, wie dem Pfeifferischen Drüsenfieber, kann es sogar zu einer Schwellung der Milz bis hin zum Milz Riss kommen, deswegen ist Sport hier streng verboten, wobei man durch die Schwächung wahrscheinlich eh keine Kraft dafür hat. 


Erlaubt ist, aus meiner Sicht, Sport nur bei leichtem Kopfweh oder Verdauungsstörungen und kann dabei sogar zur Besserung beitragen (OBACHT beim Joggen bei Verstopfungen! Dabei kann die Verdauung gerne mal so angeregt werden, dass das Ganze im wahrsten Sinne nach hinten los geht und das will niemand von euch!!!)

Wie kommt man nun nach einer längeren Pause wieder in das gewohnte Fitnessprogramm?

Zu erst muss ich Euch sagen: keine Hektik! Auch wenn ein Wettbewerb bevor steht, solltet Ihr nicht sofort wie vor der Erkrankung weiter trainieren oder das Pensum wegen der verlorenen Zeit sogar erhöhen, sondern langsam anfangen und gut auf Euren Körper hören. Kein kurzfristiger Erfolg dieser Welt kann Euch das geben, was Euch ein gesunder Körper gibt! Also denkt langfristig und tastet Euch wieder an Eure Form heran. Ich nutze immer die Faustformel "so lang wie ich krank war, gebe ich auch meinem Körper wieder Zeit in Form zu kommen" also, wenn ich zwei Wochen krank war, taste ich mich über zwei Wochen an meine Form wieder heran und plane das Training auch genau (zum Beispiel 50% Leistung in der ersten Woche, 75% in der zweiten und ab der dritten dann wieder 100% um es mal ganz einfach zu machen). Wenn ihr dabei merkt, dass auch 50% Euch noch zu viel sind, dann verlängert Ihr die Zeit einfach nach Eurem Gefühl. Wenn Ihr Euch dann wieder fit fühlt, schnürt die Laufschuhe, Boxhandschuhe oder den Gewichthebergürtel wieder und startet voll durch!



Das Wichtigste auf einen Blick:
  • hört auf Euren Körper
  • erholt Euch
  • macht bei/ nach einer Krankheit lieber zu wenig als zu viel Sport
  • plant Euren erneuten Einstieg
Bitte passt auf Euren Körper auf, ihr habt nur einen!

Kussi Eure Adrienne


Freitag, 15. August 2014

"10 Aufnahmeregeln in die #fitfam" oder "wer nicht über sich selbst lachen kann, hat keinen Humor"

Fast jeder kennt die sogenannte #fitfam, welche uns allen das Leben mit Posts von wunderschönem gesunden Essen, tollen Workouts und gestählten Körpern versüßen. Oder doch nicht?! Hier ein paar (nicht ganz ernst gemeinte) Aufnahmeregeln in die #fitfam.

1. Ein Workout, welches nicht gepostet wurde, hat definitiv auch nicht stattgefunden!



2. selbiges gilt für eine gesunde Mahlzeit, jedoch muss man von Zeit zu Zeit auch mal eine der (wahrscheinlich doch gar nicht so wenigen) ungesunden Mahlzeiten mit den Hashtags #sorrynotsorry , #cheatday oder auch #gönnmir gepostet werden um zu zeigen, dass einem der ganze Schönheitswahn ja vollkommen egal ist eigentlich.



3. Bevor eine Mahlzeit fotografiert wird, muss diese mit möglichst vielen bunten Früchten hübsch arrangiert werden. Wahlweise können auch zu Superfoods wie Muma, Chia oder Gojis gegriffen werden. Wenn das dann passiert ist, wird die Haferbreischüssel wahlweise auf ein weißes Kunstfell oder den Holzfußboden gestellt. 



4. Wenn man Fotos vom Training mit dem Partner hochläd, ist man automatisch das perfekte Paar, weil man das Foto ja mit #coupleswhotraintogetherstaytogether getagt hat.



5. Wenn man schöne Sachen zu Werbezwecken von Sportartikelherstellern/ Herstellern von Nahrungsergänzungsmitteln oder ähnlichem bekommt, bedankt man sich immer über einen öffentlichen Post mit Namen der Person mit der man Mailkontakt hatte (niemals über eine nette persönliche Mail!) um zu zeigen, wie gut man sich kennt und wie #instafamous man doch ist.

6. Es ist verdammt cool zu jeder Tageszeit in der Öffentlichkeit Proteinshakes zu trinken. Schieß' ein Foto davon und zeig es allen! Besonders bunte Shaker machen dabei viel Spaß.



7. Shaker sofort nach Benutzung auswaschen!!!! *



8. Fotos von Bauchmuskeln werden generell morgens gemacht, weil der Bauch da einfach am Besten aussieht. Für jeden anderen Muskel gilt dir Regel: direkt nach dem Training der entsprechenden Muskelgruppe fotografieren.



9. Für Frauen gilt: Ganzkörperfotos werden immer vor einem Spiegel und auch gerne gegen das Licht gemacht. Ein leichtes Hohlkreuz und auf den Zehenspitzen stehen erhöhen dabei die Chance, dass ein paar Sonnenstrahlen aus dem Arsc...*hust* durch die #thighgap scheinen



10. Die größte Kunst besteht darin in seinem Profiltext alle Kooperationen, jedes youtube- , Twitter- , Facebook- Account, das jeweilige Fitnessprogramm, welches man gerade macht und seine E- Mail Adresse (für noch mehr Kooperationen) unter zu bringen.

Ich hoffe ihr musstet auch ein bisschen (über euch selbst) lachen, so wie ich. Nehmt euch selbst nicht so ernst UND lachen verbrennt Kalorien und trainiert die Bauchmuskeln :P

* der einzig ernstgemeinte Tipp in diesem Post

Freitag, 8. August 2014

Lecker mit wenigen Kalorien? Eben ein echtes Miracle!

Die liebe Tanja von Produktfreiraum und ich haben uns gestern getroffen, um ihr die weite Welt der Miracle Noodles zu eröffnen. Als alte Teilzeit- Low- Carblerin habe ich schon mehrere Sorten Shirataki- Pasta probiert und damit gekocht und jetzt eben auch mit der Miracle Noodle.

Was genau ist Miracle Noodle?

Miracle Noodle ist eine Firma welche Shirataki Produkte, die unter anderem verschiedene Nudelformen wie Spaghetti, Fettuccini, Penne, Engelshaar und auch Reis vertreibt, die allesamt aus der Konjakwurzel hergestellt werden. Das WUNDERbare daran: die Nudeln sind glutenfrei, fettfrei, kohlenhydratarm (ca. 2g auf 100g und davon 2g Ballaststoffe) und beinahe kalorienfrei (ca. 10  Kalorien pro Packung). Man kann es echt kaum glauben! Trotz der geringen Kalorienzahl machen diese Nudeln trotzdem sehr satt, da sie im Magen noch quellen und ich, obwohl ich ein Vielfraß bin, nie ganz aufessen kann. Da die Bestandteile der Nudeln nur das Mehl der Konjakwurzel und Wasser sind, sind die Miracle Noddles nicht nur für kalorienbewusste Genießer, sondern auch für Vegetarier und Veganer geeignet. In der asiatischen Küche sind diese Nudeln, ähnlich wie Glasnudeln, schon lange bekannt und beliebt und werden auch gerne für Suppen genutzt.
Was ich  noch viel wichtiger finde, als diese niedrige Kalorienzahl ist, dass die Nudel super den Geschmack jeglicher Soßen aufnimmt und somit sowohl zu asiatischen Gerichten passt, als auch zu Königsberger Klopsen und Chili con Carne (ja, ich liebe Hackfleisch ;D), da die Produkte an sich keinen wirklichen Eigengeschmack haben.
Tanja und ich haben uns gestern für eine leicht asiatisch angehauchte Gemüsepfanne mit Scampi entschieden und so haben wir sie zubereitet:

Unsere Einkaufliste:
zwei Packungen Miracle Fettuccini
Scampi (je nach dem wie viel Ihr wollt)
zwei Paprikas
eine Zucchini
250g Champignons
Kokosmilch (wir haben eine halbe Dose genutzt)
ein Bund Frühlingszwiebeln
eine Knoblauchzehe

hinzu kommt:
Kokosöl zum Anbraten
Currypaste, Sojasoße und Limettensaft zum Würzen

1. Shirataki waschen!
Diesen Schritt solltet Ihr niemals auslassen, da die Pasta durch die Aufbewahrungsflüssigkeit beim Öffnen einen starken Calciumhydroxid Geruch (etwas fischig) ausstößt. Das ist vollkommen normal und verschwindet, wenn Ihr die Nudeln in einem Sieb gut abwascht und abtropfen lasst.


2. das große Schnippeln!
An die Messer, fertig, los! Zuerst haben wir die Frühlingszwiebeln geschnitten (eine für die Deko übrig lassen) und den Knoblauch zerdrückt, da diese auch zuerst in die mit Kokosöl ausgepinselten Pfanne kamen. Danach waren die Pilze dran (ja ich bin ein kleiner Küchen- Diktator, es muss alles seine Reihenfolge haben und da Zwiebeln und Pilze erst mit ein paar Röstaromen richtig schmecken mussten die zuerst rein, damit das wässrige Gemüse beim Anbraten nicht das entstehen eben dieser Röstaromen verhindert. Vollkommen logisch oder?! :D).
Jetzt kamen also auch endlich Zucchini und Paprika an die Reihe und wurden in die Pfanne geschmissen.

3. Spice, spice Baby
Einmal alles mit Sojasoße ablöschen und mit einer halben Dose Kokosmilch aufgießen. Dazu dann ein knapper EL Currypaste (kommt immer auf Eure Paste an, wie viel Ihr wirklich braucht. Würzt lieber erst zu wenig und dann später noch einmal nach). Dann kam unser Star des Abends!

4. Die Miracle Noodles hinzu geben.
Die Nudeln einfach direkt in die Pfanne (oder in unserem Fall in den Wok) geben. Sie saugen sofort sämtliche Soße weg, weswegen es sein kann, dass Ihr noch einmal etwas nachgießen müsst. Alles gut unterrühren und auf niedriger Temperatur einfach köcheln lassen.


5. Scampis braten
Die Scampis wurden zum Schluss gebraten, da sie sonst leicht hart und trocken werden, wenn sie zu lange schon in der Pfanne liegen. Auch hier wieder alles gut mit Ko




kosöl auspinseln und gut heiß werden lassen. dann die Scampi hinein und erst von der einen und dann von der anderen Seite scharf anbraten und dann mit Sojasoße und Limettensaft ablöschen und darin schwenken.

Alles lecker anrichten uuuund fertiiiig.



Es hat einfach wunderbar geschmeckt und nachdem ich ein nun mein liebstes Low Carb Rezept gezeigt habe, mag ich Eure sehen! Postet mit dem Hashtag #idasmiracle Eure liebsten Low Carb Rezepte auf instagram. Die Besten drei werden von mir und Miracle Noodle mit einem Produktpaket belohnt. Was Ihr dafür noch dafür tun müsst? Mir (@idaeichel) und Miracle Noodle (@miraclenoodlede) folgen und uns taggen. Versand erfolgt deutschlandweit. Viel Spaß beim Nachkochen, Rezepte zeigen und viel Glück!

Kussi Eure Adrienne


Montag, 28. Juli 2014

Ma' schnell noch 'ne Schoki, vielleicht auch zwei! Was ihr gegen Heißhunger tun könnt.


Jeder der kennt sie, und jeder hasst sie: Heißhungerattacken. Besonders wenn man abnehmen und auf ungesundes Essen verzichten will, hat man natürlich genau auf das Hunger, was man nicht essen "darf". Egal ob Schokolade nachts aus dem Kühlschrank oder schnell ein Döner auf der Hand nach der Arbeit, nicht dafür wird dazu führen, dass es Euch gut geht, ganz im Gegenteil. Man fühlt sich schlecht und schwach und irgendwie auch eklig (jedenfalls geht es mir so!) und das wünscht sich niemand!
Ich werde Euch jetzt einige tricks und kniffe vorstellen, welche mir helfen Heißhunger zu umgehen.

1. Gebt Eurem Körper was er braucht!
Es bringt Eurem Körper und Eurer Psyche nichts sich in jeglicher Art und Weise zu beschneiden. Euer Körper braucht gewisse Macro- und Micronährstoffe und wenn er diese nicht bekommt, holt er sich diese in Form von schneller Energie, sprich: Zucker und Fette. Durch eine ausgewogene Ernährung könnt Ihr diesem Drang Eures Körpers entgegenwirken. 

2. Plant Eure Mahlzeiten!
Wer satt ist, kauft auch nicht unterwegs irgendwo etwas unterwegs, wie zum Beispiel einen Döner. So einfach ist das eigentlich. Jedoch ist es häufig schwierig genau zu planen wann man wie großen Hunger hat, was man essen will und so weiter. Doch genau das ist der Schlüssel zum Erfolg. Kocht gewisse Basics vor wie zum Beispiel Quinoa oder Reis, etwas Gemüse und Huhn vor un lagert es im Kühlschrank. Das könnt ihr dann morgens je nach Geschmack kombinieren.

3. Kauft keinen Schrott!
Ich persönlich habe keine Naschschublade oder ähnliches, da diese sofort leer wäre! Ich kaufe einfach nichts was bei Heißhunger meine Erfolge zu nichte machen kann.

4. Esst gesund bevor Ihr Euch mit Freunden trefft!
Auch hier gilt wieder: ein Körper der satt ist, fragt auch nach nichts. Wenn Ihr Euch vorher zu Hause satt esst, kann auch etwas geschnippelte Gurke mit Jogurt- Dip im Kino echt lecker sein und man greift nicht zum Jumbo Eimer karamellisierten Popcorns (obwohl man eigentlich auch mit einer Kinderportion vollkommen zufrieden wäre). Klar habt Ihr mal Appetit auf etwas Süßes. Wie Ihr da verfahrt, steht in Punkt 5.

5. Gönnt Euch ab und zu etwas!
Das ist mit das wichtigste. Wer von Zeit zu Zeit mal das nascht, worauf er Lust hat, hat weniger Heißhungerattacken bei denen er maßlos in sich rein frisst, bis einem schlecht ist. Wenn Ihr also MAL Lust auf ein Eis habt, dann esst es ruhig.



Ich hoffe, ich konnte Euch damit weiter helfen,

Kussi Eure Adrienne

Donnerstag, 24. Juli 2014

Der neue Energy Boost 2.0 ESM im Test- Mädelsmorgen mit Adidas

Moment mal…MÄDELSMORGEN? Was ist das denn?

8 Blogger (inklusive meiner Wenigkeit) wurden zum Test des neuen Adidas Laufschuhs eingeladen, welcher gestern auf den deutschen Markt kam. Veranstaltungsbeginn 5:45 (!).
Doch trotz der frühen Startzeit habe ich sofort und gerne zu gesagt.
Schon einen Abend vorher haben wir unsere Ausstattung für den folgenden tag erhalten, mit der dringenden Bitte, den Schuh vor 00:00 des 23.07.2014 nirgends zu posten, was zwar komplett verständlich aber auch etwas traurig war, da der Schuh echt sehr hübsch ist.


Am Mittwoch klingelte der Wecker bei den meisten von uns bereits um 4:00. Kleines Frühstück, duschen, Haare trocknen, bestes Laufoutfit wählen (was mit Sicherheit den größten Zeitanteil ausmachte! Ihr kennt es ja Mädels oder?), Laufschuh anziehen (hier gab es zum Glück nur eine Option!), Tasche packen und ab die Post zum Soho Haus!

Als ich gegen 5:30 dort ankam war circa die hälfte der Mädels schon da und mindestens genau so fröhlich und gespannt wie ich, trotz dieser unchristlichen Uhrzeit.
Als wir alle beisammen waren wurde uns der Testlauf erklärt, welcher in einer schönen Challenge verpackt wurde.
Diese führte uns in zweier Teams um den Alexander Platz herum, vorbei am Hackeschen Markt, der Museumsinsel, dem Berliner Dom, der Marienkirche und natürlich dem Fernsehturm. An 6 verschiedenen Punkten sollte dabei ein tolles Foto der vom Sonnenaufgang beschienenen Sehenswürdigkeiten, ganz im Motto von #boostyourmorning, geschossen werden.


 Auf der circa 5,4 Kilometer langen Strecke hatte ich ausreichen Zeit den neuen Energy Boost zu testen.

Das erste was mir an dem Schau aufgefallen ist, ist dass er relativ klein aus zufallen scheint. Ich habe normaler Weise eine 39-40 und nehme bei Sportschuhen generell eine 40, da die Füße durch den erhöhten Blutfluss leicht anschwellen. Mir wurde von Adidas in weiser Voraussicht glücklicherweise ein Schuh in der 41 1/3 zur Verfügung gestellt, welcher mir perfekt gepasst hat. Das solltet Ihr beim Kauf unbedingt beachten! Besonders, wenn Ihr den Schuhen online bestellt, wovon ich bei Sportschuhen sowie so abrate, es sei denn Ihr habt ihn im Store schon probiert.
Ein zu kleiner oder zu großer Laufschuh kann die Qualität Eurer Läufe und (noch viel wichtiger!) Eurer Gesundheit sehr negativ beeinflussen, weswegen eine Anprobe vor dem Kauf niemals ausgelassen werden sollte.


Der zweite Eindruck: schöner Schuh!! Dieser Eindruck mag zum einen daran liegen, dass ich pink mag aber zusätzlich wirkt das Design mit den drei glänzenden schwarzen Streifen zu dem Schuh in pink, Brombeere und weiß sehr modern.
Beim ersten Reinschlüpfen hatte ich erst das Gefühl, dass das relativ harte Material an den Seiten des Schuhs stört, was sich jedoch gibt, wenn man den Schuh richtig schnürt (dazu später mehr).
Die ersten paar Laufmeter waren super. Der Energy Boost 2.0 wirkt gut gefedert und insgesamt leicht am Fuß, was ich persönlich immer besonders wichtig finde (schwer werden die Beine von allein!). Auch nach 5 km hatte ich keinerlei Beschwerden, was ja bei einem uneingelaufenen Schuh durchaus mal sein kann. Das einzige, was mir aufgefallen ist, ist dass ca. 0,5 km vor dem Ziel meine Zehen leicht eingeschlafen sind. Als ich die Schnürung dann leicht gelockert habe, was alles wieder wunderbar.
Fazit: ein wirklich schöner Laufschuh, den es für die weniger Mutigen auch in schwarz und weiß gibt, der hält was er verspricht und Vorfreude auf die nächsten Läufe macht.

Doch nach dem Lauf war der Tag noch nicht zu Ende (noch lange nicht, es war schließlich noch nicht einmal 7 Uhr). Wir durften uns alle dann erst einmal im Spa Bereich des Soho Haus’ frisch machen und dann wieder gut duftend zum Frühstück, welches wir dann gemeinsam auf der sonnigen Terrasse aßen. 
Nach und nach wurden wir dann für eine Pediküre in den Spa Bereich zurück geholt.




 Es war herrlich. Wer nicht gerade die Zähen bepinselt bekam tauschte sich mit den anderen Bloggern und Adidas- PR- Mädels über Sport, Schuhe usw. aus. Es war einfach ein toller Mädelsmorgen, mit tollen Schuhen und tollen Mädels!



Vielen Dank noch mal an die adidas-Girls

Wer jetzt an dem Schuh interessiert ist, kann ihn hier erwerben.

Kussi Eure Adrienne


Samstag, 12. Juli 2014

Oopsie Burger: lecker, leicht, low carb!

Wie ihr vielleicht wisst, wenn Ihr mir auch auf Instagram folgt, liiieeeebe ich Oopsie Burger. Deswegen werde ich Euch verraten wie ich sie immer mache. Doch zuerst: Was sind Oopsies überhaupt?
Oppsies sind ein Brotersatz, welche fast komplett ohne Kohlenhydrate auskommt. Die Grundzutaten sind lediglich Eier und Frischkäse. Oospsies lassen sich zudem ziemlich gut lagern, besonders eingefroren. Sie sind zudem vielseitig einsetzbar entweder als Pizzaboden, Brötchen oder eben Burger- Buns.

Das Oopsie Rezept

3 Eier
100g Frischkäse (ich nehme immer den Light- Frischkäse von Lidl oder Penny, aber sollte mit jedem gehen.
optional sind Zutaten wie Mandelmehl oder Proteinpulver ohne Geschmack um dem ganzen etwas mehr Stabilität zu geben.

Backzeit ca. 15 Minuten (Ofen erst öffnen, wenn die Oopsies gild-braun sind, sonst fallen sie zusammen)
200°
Auskühlzeit: 10' (wichtig!! Oopsies fallen, wenn sie noch warm sind gerne auseinander)
Zuerst trennt ihr die Eier und packt das Eiweiß in die eine Schüssel und das Eigelb in eine andere. Zu dem Eigelb kommt dann der Frischkäse, Proteinpulver und wenn ihr wollt noch Gewürze (Salz, Pfeffer, Basilikum...).  Dann wird das Eiweiß mit dem Mixer steif geschlagen aber richtig! Schlagt es lieber etwas zu lange bis es die Konsistenz von Schlagsahne hat. Dann schlage ich die Eigelbe mit Frischkäse und Proteinpulver auf und hebe es mit einem Schneebesen per Hand unter das Eiweiß. Dann seid ihr quasi schon fertig und macht den Teig in beliebig großen Flecken auf ein Blech und schiebt es in den Ofen :)

Wenn sie dann goldbraun sind, lasst Ihr sie etwas abkühlen. Um sie dann vom Backpapier zu kriegen, streiche ich immer an der Unterseite des Backpapiers lang (ist schwer zu beschreiben aber es funktioniert xD)
Diese Buns könnt ihr dann nach Wunsch belegen :) Enjoy.

Montag, 7. Juli 2014

Powerbands- das Fitnessstudio für die Handtasche. Review

Hallo Ihr Lieben,

mir wurde netter Weise vor ca. einem Monat ein Testpacket Powerbands von Let’s Bands zugesandt. Nachdem ich nun genug Gelegenheit hatte diese zu testen will ich Euch davon berichten und Euch einige Übungen zeigen, welche man damit machen kann.

Was sind Powerbands?

Powerbands sind elastische Bänder mit denen man so ziemlich jeden Muskel trainieren kann. Die vielfältigen  Einsatzmöglichkeiten (Stabitraining, Halteübungen, Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, ...), sowie der geringe Platzverbrauch (alle Utensilien des Powerband MAX Sets passen leicht in ein Säckchen in etwa A5 Größe) machen die Powerbands zu einem Idealen Reisebegleiter. 

Inhalt des Sets:
1x Powerband Max
3x Powerband mini in verschiedenen Stärken
1x Fanbändchen
1x Übungs- DVD
1x Übungsbuch
1x Aufbewarungssäckchen

Meine Meinung zum Produkt:

Ich mag die Powerbands sehr sehr gerne, da ich auch häufig zu meinem Freund fahre und dort kein Gym zur Verfügung habe, nehme ich die Bänder sehr  gerne mit und mache so etwas Sport. Wie gesagt passen sie sogar leicht ins Handgepäck. Das Training stellt man sich erst einmal nicht so anstrengend vor, aber durch die ungewöhnliche Belastung des Band spannens zusätzlich zu der normalen Belastung der Übung kommt man unglaublich schnell ins schwitzen. Die Übungen sind auch für Anfänger geeignet, da die Übungen detailliert beschrieben sind. Wenn man dann alle Übungen mal satt haben sollte (was sehr lange dauern wird) kann über die Facebook Seite von Let’s Bands noch weitere Informationen zu Übungen, Events und Trainingssessions bekommen.

Hier mein Powerbands- Po und Bein- Workout


1. Overhead Squats
Beanspruchte Muskeln: Po, Oberschenkel und Schultern
Die Übung: das gelbe Band zwischen beiden Händen spannen und so die Schultermuskulatur aktivieren. Am besten davor schon ein Band mit größerem Widerstand etwas überhalb der Knie spannen. Dann mit gestreckten Armen langsam runter in den Squat. Dabei die Oberschenkel nach außen drücken. Auf gar keinen Fall x- Beine machen!!!


2. Hiplift

Beanspruchte Muskulatur: Po und Rücken
Die Übung: mit angespanntem Bauch die Hüfte zur Decke anheben bis der Po auch komplett angespannt ist. Dann die Hüfte langsam wieder ablegen und das ganze von vorn.

3. Kickbacks
Beanspruchte Muskeln: Po und etwas der Oberkörper
Die Übung: Das Band wird um beide Füße gespannt und Du bist auf allen Vieren. Dann wird ein Bein nach hinten raus gestreckt. Dies dann mit wiederholen und das selbe mit dem anderen Bein machen.

 4. noch einmal Squats (weil es so schön ist)

Beanspruchte Muskeln: Bein- und Po- Muskeln
Die Übung: Diesmal habe ich das großer Powerband MAX genommen und mit über die Unterarme gelegt, dann die Füße auf das Band gestellt. Diese Übung ist etwas schwierig, da das Band wirklich sehr straff ist und ich immer Angst hatte, dass es mir wegschnippt.

5. Übung: Quadstretch
Beanspruchte Muskulatur: der vordere Oberschenkel
Die Übung: bei dieser Übung handelt es sich um einen Strech. Es wird das Powerband um des Fußgelenk gelegt und gleichzeitig mit den Händen über den Rücken nach vorn gezogen. Der Muskel bleibt dabei so entspannt wie möglich.
  Insgesamt gefallen mir die Workouts mit dem Powerband echt super gut! Zwei kleine Nachteile gibt es jedoch: wenn die Sportkleidung zu rutschig ist rollen sich die Bänder auch gerne mal zusammen. Sie dann wieder auseinander zu kriegen ist nicht ganz einfach. Ein weiterer Nachteil ist, dass sie für Personen mit Latexallergie nicht geeignet sind. 

Hoffe, dass sich noch mehr von Euch für die Bänder von Let's Bands entscheiden und damit genau so viel Spaß haben wie ich.

Kussi Eure Adrienne

Dienstag, 1. Juli 2014

Review zu Vitaminwell Vitaminwasser


Hallo Ihr Lieben, 

wie Ihr ja gemerkt habt, war ich ein paar Wochen nicht so aktiv, sodass ich erst jetzt dazu komme endlich endlich meinen Review zu Vitaminwell Vitaminwasser zu schreiben.
Zum ersten möchte ich mich sehr bedanken es für Euch testen zu dürfen. Ich freu mich jedes mal aufs neue wie verrückt, wenn jemand mich bei Produkten nach meiner Meinung fragt.

Was ist Vitaminwell?

Vitaminwell ist eine schwedische Firma, welche seit 2006 gesunde Getränke verkauft. Anders als bei vielen anderen Vitamindrinks haben diese wesentlich weniger Zucker (ca. 4,2g pro 100ml). Ziel war ist, dass das Getränk nicht nur gesund sondern auch lecker ist und das ist ihnen, wie ich finde, sehr gut gelungen.



Die Sorten:

Reload: "Vitamin Well Reload enthält Magnesium für den Elektrolytausgleich im Körper sowie Biotin und Vitamin B12 für den normalen Energie spendenden Stoffwechsel. Des Weiteren enthält der Drink Vitamin D, dass sich bei Sonnenlicht natürlich in der Haut bildet" so wird das Wasser auf der Website beschrieben. Ich empfand es (wie alle Sorten übrigens) sehr erfrischend. Es schmeckt nach Limette aber hat einen ganz leichten Nachgeschmack wie eine Magnesium- Brausetablette. Ich denke darunter kann sich jeder etwas vorstellen. Von dieser Sorte war ich nicht ganz überzeugt. Im Gegensatz zuuuu

Defence: "Vitamin C, B12 und Zink, das zur Stärkung Ihrer Immunabwehr" so Vitaminwell. Jeder der Holunderblütentee, -sirup, Hugo oder ähnliches mag wird es lieben. Es schmeckt einfach wunderbar und ich wünschte ich hätte noch 20 Flaschen davon gehabt!

Care: "Vitamin B12 und Folsäure, die die normale Zellerneuerung fördert, sowie Biotin, das für gesunde Haut und Haare sorgt" sind in "Care" enthalten. Es schmeckt wie eine Grapefruitschorle oder ähnliches, definitiv sehr gut.

Antioxidant: Es enthält "Vitamin C, Vitamin E sowie die Mineralien Selen, Mangan, Kupfer und Zink, die alle dazu beitragen, die Körperzellen vor Oxidationsschäden zu schützen"  Es schmeckt leicht nach Pfirsich wie etwa leicht gestreckter Eistee, sehr sehr lecker!

Alles in allem sind alle Sorten sehr zu empfehlen und besonders für Schwangere oder Leuten auf Low Carb sehr zu Empfehlen! Zu kaufen gibt es das Wasser in verschiedenen Rewe Filialen, sowie ausgewählten Cafés und Bars.

Hoffe Ihr kommt auch mal in den Genuss und sie schmecken Euch genau so wie mir!

Kussi Eure Adrienne